Erfahrungsberichte

Jean-Pierre Sauterel

OPS Plastique

Jean-Pierre Sauterel, Geschäftsführer

Das KMU OPS Plastique aus Isère nutzt das Internet

Das KMU OPS Plastique aus dem französischen Département Isère hat sich auf die Einspritzung technischer Kunststoff- und Elastomerteile für Nischenmärkte spezialisiert und macht sich das Internet zunutze, um neue Kunden zu akquirieren und zusätzliche Lieferanten zu finden. Der Geschäftsführer des Unternehmens Jean-Pierre Sauterel erklärt, wie er vorgeht.

Hersteller von Spritzgussteilen aus Kunststoff

Das in den 1950er-Jahren vom Vater des derzeitigen Geschäftsführers Jean-Pierre Sauterel gegründete KMU OPS Plastique fertigt Spritzgussteile aus Kunststoff in Klein- und Mittelserien. Zunächst war der Luftfahrtingenieur nicht dazu prädestiniert, das Unternehmen seines Vaters zu übernehmen. Aber genau das tat er im Jahr 1990. „Es handelt sich um einen Nischenmarkt“, betont Jean-Pierre Sauterel, „denn wir entwickeln maßgefertigte Teile in genauer Übereinstimmung mit den Bedürfnissen unserer Kunden. Unsere Reaktivität als KMU erlaubt es uns, uns von Unternehmensgruppen des Sektors, wie Nief Plastic, Faiveley Plast oder ERE Plastic PVL, zu unterscheiden.“ Zu den Haupttätigkeitsbereichen des 15 Mitarbeiter beschäftigenden Unternehmens gehören elektrisches und elektronisches Material (60 %) sowie der Medizin-, Sicherheits- und Bausektor. Der Umsatz liegt bei 1,5 Millionen , davon fallen 5 % auf den Exportbereich.

Die Website als erster Exportkontakt

Der Internetauftritt von OPS Plastique wurde vor zwei Jahren durch eine englische Version und 1.000 Schlüsselbegriffe aktualisiert. „Wir konnten so unseren Bekanntheitsgrad steigern und uns bereits beim ersten Kontakt Glaubwürdigkeit verschaffen. Selbstverständlich kann letztlich nur der direkte Kontakt zu einem Geschäftsabschluss führen“, betont Jean-Pierre Sauterel. „Unserer Website verdanken wir zahlreiche neue Kunden, bei denen es sich immer mehr um Startups handelt. Der Nachteil dabei ist, dass diese Unternehmen neue Produkte schaffen möchten, aber im Gegensatz zu etablierten, strukturierten Industriefirmen nicht unbedingt über die finanziellen Mittel oder die nötigen Referenzen verfügen …“

„Über das Internet können wir mit neuen Kunden im Ausland in Kontakt treten. Wir benötigen dazu keine Außendienstmitarbeiter“, erklärt Jean-Pierre Sauterel. „Wir entwickeln beispielsweise Produkte mit der Schweiz im medizinischen Bereich und mit Belgien im Designsektor. Und Europages verschafft uns hochvolumigen Internetverkehr und Anfragen aus dem Maghreb und Asien“, führt er weiter aus. „Übrigens haben wir dank Europages qualifizierte europäische Lieferanten von Kunststoffgranulat (Deutschland, Italien und Portugal) gefunden. Darüber hinaus unterstützt uns Europages dabei, die Akteure des Sektors genau auszuwählen.“ Die digitale Politik von OPS Plastique ist nicht sehr stark: Das Unternehmen arbeitet selbst nicht mit E-Mailings und ist auch nicht in sozialen Netzwerken vertreten.

Weiterhin Messen besuchen

In Bezug auf den Export ist Jean-Pierre Sauterel der Meinung, dass es – auch wenn Internet zu einem ersten Kontakt führt – ebenso wichtig ist, weiterhin Fachmessen für einen Direktkontakt zu besuchen. „Dies ist für den Austausch von technischen Informationen und Savoir-faire erforderlich“, sagt er. OPS Plastique war auf der Zuliefermesse Midest, die vom 17. bis 20. November in Paris stattfand, und wird auch im März 2016 auf der regionalen Messe RIST in Valence anzutreffen sein. Das Unternehmen beteiligt sich zudem an der französischen Kunststoffmesse FIP, die alle zwei Jahre abwechselnd in Lyon und Düsseldorf stattfindet.

E*Page : OPS Plastique

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